Nirvana (CD 3)

Arthada & Friends

Die CD "Nirvana" (CD Nr. III) wurde im Herbst 2003 im Lotus Seminarzentrum an einem äußerst intensiven, seelenvollen Wochenende aufgenommen. Beim Abmischen beschlossen wir, die indische Geige "Esraj" durch die Sarangi, der kleinen Schwester der Esraj (nach indischer Überlieferung das Instrument, das der menschlichen Stimme am nächsten kommen soll, wörtlich übersetzt: "Stimme der hundert Farben"), zu ersetzen. Zuerst mussten wir eine Sarangi aus Indien beschaffen und dann monatelang umbauen und adaptieren. Im Herbst 2004 spielten wir dann die Sarangi, Trommeln und einige andere Instrumente, wie z. Bsp. die Maultrommel, nach. Für das Sitarsolo kam die nach vielen Wochen intensiver Arbeit umgestaltete und klanglich stark verbesserte Sitar von Kanala zum Einsatz. Auch beim Abmischen waren wir mit einigen Schwierigkeiten konfrontiert. Bei der Produktion der CD "Nirvana" mussten wir zwar weder für jede Misch-Session nach Nürnberg pilgern, wie es bei der CD "Prem Sagare" noch der Fall war, noch verloren wir sämtliche Aufnahmen durch einen Defekt der Festplatte, wie bei der Arbeit an der CD "Cosmic Dream" (seither wird von uns jeder Schritt 3 bis 4 Mal gesichert). Diesmal kam Peter, unser Hauptmischer, nach über einem Monat täglich vieler Stunden Mischarbeit beruflich ein wenig ins Trudeln, weshalb wir ein anderes Gruppenmitglied, nämlich Christoph, der sich inzwischen in Kalifornien niedergelassen hatte, nach Österreich zurückriefen und einen Monat lang in unser Studio einsperrten. Christoph wurde ausgewählt, da er auf der einen Seite fertig studierter Tontechniker ist und auf der anderen Seiten als künstlerische Natur unabhängig von vielen Verpflichtungen der Welt blieb. Auf diese Weise konnte schließlich die Nirvana doch noch im März 2005 geboren werden. Die dritte CD ist das Resultat vieler Jahre der Meditation und wäre ohne die vorherigen CDs nicht möglich gewesen. Vom "Sound" her wurden Verbesserungen vorgenommen und aufgrund ihres "Spirits" hat sie in kurzer Zeit sehr viele Freunde, ja, wirkliche Anhänger erhalten.